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St. Oswald Kapelle im Höllental

St. Oswald - 850 Jahre Geschichte

sankt oswald kapelle mit gebeinhaus und schaedel knochen
alte kapelle im schwarzwald
Altar Sankt Oswald Kapelle Hoellental Schwarzwald

Erinnerung an einen schönen Schwarzwaldurlaub

Bei jedem Wetter ein Besuch wert, der Hochschwarzwald
Die südliche gelegene Landschaft unterhalb der Stadt Freiburg ist sehr reizvoll. Schluchten, Bäche, Seen und verträumte Ortschaften ergeben ein Land, das ein beliebtes Ausflugsziel ist. Vom Bahnhof Himmelreich führt ein Weg auf einer sich serpentinartig schlängelnden Route direkt in das Höllental, eine Schlucht, die sich wie ein Felsspalt öffnet, in dessen Enge der Höllenbach rauscht. Am besten bewältigt der Wanderer oder die Besucherin den Weg zu Fuß oder mit der einer Fahrt mit der Höllentalbahn. Das Höllental ist vor allem so interessant, weil der Hochschwarzwald eher einem sanften Mittelgebirge gleicht und doch liegen mitten in der Region zwei Felsenschluchten wie aus einem Hochgebirgstal. Denn gleich daneben liegt die Ravennaschlucht, ein schmales und steiles Seitental. In wilden Kaskaden und Wasserfällen sucht sich der Bach Ravenna seinen Weg durch das romantische Tal, das geprägt wird durch seinen 37 Meter hohen Viadukt.

Die St.Oswald -Kapelle ist Mutterkirche des Hochschwarzwaldes
Unweit davon befindet sich die 1148 erbaute und von Konstanzer Bischof geweihte St. Oswald-Kapelle. Stolze 850 Jahre alt ist sie. Die Kapelle wurde dem heiligen Oswald von Northumbria, das war ein angelsächsischer König aus dem 7. Jahrhundert, gewidmet. Sie sollte den hier siedelnden Bauern dienen, damals und heute war sie nur zu Fuß zu erreichen. Ein wildromatischer Weg, der lohnt. Denn im Inneren der Kapelle lässt sich der letzte zweiflüglige, spätgotische Flügelaltar im Chorraum des Schwarzwaldes besichtigen, der noch aus der Zeit um 1550 stammt. Eine Malerei aus der Schule von Hans Baldung Grien. Nach der Kunst kommt der Grusel, denn Gänsehaut überzieht die Haut der Besucher, wenn sie das Beinhaus unter dem kleinen Kirchlein im letzten Tageslicht besichtigen, es passt so gar nicht zu diesem stillen, versonnen Ort. Im Beinhaus werden die Gebeine von dem ehemaligen Friedhof aufbewahrt. Noch nicht lang ist es her, das in der Gruft, es gibt noch immer kein Licht, zwecks Renovierungsarbeiten, ein Chaos von Gebeinen von Toten entdeckt wurde. Unbekannte hatten zuvor die Grablege auf der Suche nach wertvollen aufgebrochen und die Gebeine achtlos verstreut. Immerhin ein kostbares Seidenhemd wurde noch gefunden und restauriert. Ein männlichen Skelett konnte zudem dem verarmten Baron de Heures zugeordnet werden, der viele Jahre im Justinger Pfarrhaus gelebt hatte. Erbaut wurde die Gruft 1697 von dem Freiherrn Joseph Albrecht von Freyberg als Familiengruft. Wieder zurück im Tageslicht sollte einer der schönen Wanderwege genutzt werden, die durch die beiden Schluchten in die Ortschaft Breitnau mit seiner stilvollen Kirche aus dem 18. Jahrhundert führen. Von Breitnau aus können der Wandersmann und seine Frau nicht nur die berühmten Schluchten besichtigen, sondern auch das Hirschmoor, das Badeparadies oder den Titisee, nie ist ein Ziel mehr als 10 km entfernt.

Das Hochgut Sternen im Schwarzwald
Da der Mensch auch gern dem leiblichen Wohl frönt, lohnt als Ziel ein Abstecher zum Hofgut Sternen am Eingang der Ravenna Schlucht, hier übernachtete schon die vierzehnjährige Marie Antoinette mit Gefolge im Jahr 1770 und auch Gothe logierte einst im "Wirtshaus unter der Steig", dem ursprünglichen Namen des Hofguts. Das Hofgut markiert den Eingang zur Höllenschlucht. Der schöne Hof liegt gleich am Viadukt, bietet ein vier Sterne Hotel, und eine Küche, die sich der Region und der Frische ihrer Produkte verpflichtet fühlt. Nebenan kann bei einem Spaziergang durch die Glas Manufaktur und die Schwarzwälder Werkstatt Handwerkskunst im Kuckucksnest bestaunt werden. Das sind die von Hand geschnitzten Holzuhren "mit dem wunderbar singenden Kuckuck". Zum krönenden Abschluss des Tages steht ein köstliches Stück Schwarzwälder Kirschtorte auf dem Teller.

Angesagt ist der kreative Schwarzwald Shop, so wie wir Mode heute lieben
Wer sich zu Hause immer noch gern an den Ausflug in den schwarzen Wald erinnern möchte, kann hier auf der Seites des Schwarzwald Shops überaus witzige Schwarzwald Kleidung bestellen. Inspiriert von dem grusligen Fund in der Gruft des Freiherrn Joseph Albrecht entwarfen die Designer Schwarzwald T-Shirt, die uns die Gebeine einmal anderes vorstellen. Blumenbegrenzt oder verziert mit Geweih und coolem Schriftzug in schwarz, weiß, pink und grün und hellgrau. Die Schwarzwald Kleidung ist vielfältig, es gibt sie für Mann, Frau und die lieben Kleinen, ebenso in kurz oder lang. Kreativ vor allem durch die Motive, die Shirts Schwarzwälder Bub, Schwarzwälder Urgestein und BlackForestFlowerPower. Ein Blick in den Online Shop offenbart die ganze Vielfalt an Ideen, die durch die Entdeckung in der Gruft inspiriert wurden, ohne dabei die Tradition zu vergessen. Coole Männer und lässige Frauen dürfen sich durch den besonderen Schwarzwald T-Shirt angesprochen fühlen. Wer wagt, der gewinnt und zeigt dabei gern, wie gut uns Land und Leute gefallen haben.

st owald kapelle im schwarzwald mit beinhaus
sankt oswald kappele im hoellental

Schwarzwaldboutique im Enzkreis Magazin !

Die Geschichte hinter Schwarzwaldboutique

Enzkreis Rundschau / Ausgabe Februar 2020

logo_enzkreisrundschau

Wir sagen Danke an das Enzkreis Magazin für diesen tollen Bericht über Schwarzwaldboutique.de.

Exklusiv in der Enzkreis Rundschau bekommt ihr einen Blick hinter die Kulissen von unserem Shop!

Die gesamte Online Ausgabe findet ihr unter folgendem Link:
Bericht über Schwarzwaldboutique in der Enzkreis Rundschau

Unseren Bericht findet Ihr auf Seite 18 & 19.

artikel schwarzwaldboutique enzkreis magazin
Enzkreis Magazin Ausgabe Februar 2020

Schwarzwälder Bollenhut

Schwarzwälder Bollenhut

Der Schwarzwälder Bollenhut gilt weltweit als Markenzeichen für Brauchtum und Tradition in der Urlaubsregion Schwarzwald. Allerdings gehört der Bollenhut zur lokalen Tracht dreier Gemeinden im Kinzigtal.

 

Schwarzwald tracht frauen bollenhut

Die geschichtliche Entstehung des Bollenhuts

Als Geburtsstunde des Bollenhuts gilt der 01.01.1797. In einem Schreiben ordnete Herzog Friedrich Eugen von Württemberg die Herstellung von Strohhüten an. So wollte er die Armut in drei Gemeinden Gutach, Kirnbach und Hornberg-Reichenbach des Kinzigtals bekämpfen. Seit 1800 wird die Bollenhut-Tracht in diesen Gemeinden den evangelischen Frauen, die seit 1534 zum Herzogtum Württemberg gehörten. Die ersten Strohhüte stellten noch ein Strohgeflecht mit 14 aufgemalten roten oder schwarzen Kreisen dar. Erst 20 Jahre später entstanden die flauschigen Wollbollen, die im Laufe des 19. Jahrhunderts immer größer wurden. Großherzogin Luise von Baden trug in den 1860er Jahren während ihrer Besuche im Schwarzwald einen Bollenhut, was ihn populär machte. Vor allem durch die Heimatfilme der 1950/60er Jahre, vor allem durch den Film „Schwarzwaldmädel“ (1950) erlangte der Bollenhut Bekanntheit. Er wird heute als schützenswertes Kulturgut gepflegt, jedoch seit der Bismarck-Ära immer weniger getragen. Seine Herstellung erfolgt bis heute noch per Hand durch Bollenhutmacherinnen, von denen es nur noch wenige gibt.

Die Verwendung des Bollenhuts

Der Bollenhut wird im Kinzigtal aus Tradition grundsätzlich von den einheimischen Frauen der benachbarten Schwarzwalddörfer Gutach, Kirnbach und Hornberg-Reichenbach getragen. Der Bollenhut ist Bestandteil der lokalen Tracht. Er wird an Fest- und Feiertagen (z. B. Konfirmation, Hochzeit, Auferstehungsfeier am Ostersonntag, Erntedankfest), sowie bei Brauchtumgsveranstaltungen getragen. Frauen, die unverheiratet sind, tragen ab ihrer Konfirmation bis zur Hochzeit Strohhüte mit roten Bollen. Frauen, die verheiratet sind, Strohhüte mit schwarzen Bollen. Der Bollenhut wird in der Regel von Generation zu Generation weitervererbt. Seine Herstellung erfolgt traditionell grundsätzlich per Hand und ist zeitintensiv und aufwendig.

Die Herstellung des Bollenhuts

Der Schwarzwälder Bollenhut wird ausschließlich in handwerklicher Bastelarbeit hergestellt. Um die Bollen herzustellen wird Wolle um eine runde Kartonscheibe gewickelt, in deren Mitte sich ein Loch befindet. Anschließend wird die Wolle am Kartonrand aufgeschnitten und die Wollfäden in der Mitte zusammengebunden. Für einen Wollhut werden insgesamt bis zu zwei Kilogramm Wolle verwendet. Für den Strohhut wird ein Rohling zunächst mit Holzleim bestrichen und einen Tag lang auf einer Form getrocknet. Anschließend wird der Rohling zur Stabilisierung mit einer Gipsschicht versehen und erneut zum Trocknen auf die Form gelegt. Nach etwa zwei Stunden wird nachkorrigiert, da sich der Rohling durch die Feuchtigkeit verziehen kann. Im nächsten Schritt werden zunächst drei ovale Wollbollen mit der Hand in der Mitte des Strohhuts aufgenäht. Anschließend werden elf runde Wollbollen kreuzweise auf dem Strohhut befestigt. Zum Schluss erhalten die Bollen einen Facettenschnitt. Das Aufnähen aller Wollbollen dauert insgesamt zwei bis drei Stunden. Ungefähr eine Woche dauert es, bis der Bollenhut fertig ist.

Die Bollenhut-Tracht

Die Bollenhut-Tracht ist eine von etwa 120 Trachten im Schwarzwald. Sie wird ausschließlich von den einheimischen Frauen in den drei evangelischen Gemeinden des Kinzigtals getragen. Traditionell tragen die Frauen unter dem Strohhut eine schwarze Haube, die unter dem Kinn gebunden ist. Zur Bollenhut-Tracht gehört ein schwarzer, faltenreicher Rock aus Leinen und Wolle (= Wiefelrock), einen dicken roten Unterrock sowie eine schwarze Seidenschürze. Die weiße Bluse ist mit weiten, spitzenverzierten Puffärmeln versehen. Das schwarze Samtmieder ist mit eingestickten Blümchen bunt verziert. Ein Goller verdeckt den viereckigen Halsausschnitt und ist mit Flitter besetzt. An kühlen Tagen wird ein schwarzes Jäckchen (= Tschoben) getragen, das bis zur Taille reicht. Es besteht aus einem Seiden- oder Wollstoff und ist stets rotgefüttert. Abgerundet wird die Bollenhut-Tracht durch weiße, handgestrickte Angorastrümpfe (= Hasenhärenen) und flache, schwarze Schuhe.

Schau doch auch mal bei unseren Schwarzwald Bollenhut T-Shirt Designs vorbei: zum Shop

Rötenbachschlucht – Rötenbach

Rötenbach-schlucht

Schwarzwald schlucht mit wasserfall
waldlichtung im hochschwarzwald mit tannen und fichten
triberger wasserfall im schwarzwald

Die Rötenbachschlucht gehört zum Naturschutzgebiet Wutachschlucht. Die Wutachschlucht und Ihre 10 Seitenarme zu der auch die Rötenbachschlucht gehört zählt zu den größten Naturschutzgebieten in Baden-Württemberg.

Die Wanderung durch die Schlucht zählt für mich eindeutig zu den schönsten Rundwanderungen für Familien im Schwarzwald.
Die Tier- und Pflanzenwelt ist wie im kompletten Hochschwarzwald einzigartig und begeistern natürlich auch die kleinsten.

Hier kommt ein richtiges Schluchtenfeeling auf bei schmalen Wanderwegen, dichten Wäldern, wilde Bachläufe, beeindruckende Bachläufe, Holzstufen und enge Flussläufe. Sogar kleinere Wasserfälle können beobachtet werden.

Entlang des Weges findest du auch immer wieder liebevoll eingerichtete Rastplätze an denen man sich stärken kann.

Der Wanderweg geht über die Gemarkungen der Gemeinden Rötenbach, Löffingen und Göschweiler.

bach durch hochschwarzwald
junge leute rasten beim wandern durch den schwarzwald
wanderer in derroetenbachschlucht beim rasten

Geißenpfad – Menzenschwand

Geißnpfad

ziegen auf dem geissenpfad in menzenschwand
wasserfall mit bachlauf menzenschwander geissenpfad
wanderwegs geissenpfad geniesserpfad menzenschwand am feldberg

Der Geißenpfad ist mit ca. 10 km länge kein Spaziergang, aber mit seinen Herrlichen Landschaften und dem klingeln der Ziegenglocken jeden Meter wert.
Zu den Highlights zählen unter anderem die Menzenschwander Wasserfälle.

Startpunkt für die Wanderung ist der Wanderparkplatz Mösle in Menzenschwand.
Der Weg führt zunächst durchs Menzenschwander Hinterdorf in dem man die Bauweise alter Schwarzwaldhöfe bewundern kann.
Der Weg führt weiter über schmale Wiesenpfade bis zum ersten Gattertor nachdem man die tierischen Namensgeber des Pfades aber immer wieder auch Pferde und Kühe antrifft.

Der Pfad ist stellenweise sehr holprig und von Baumwurzeln überzogen.
An kleinen Bächle vorbei geht es durch Abschnitte der schönen Schwarzwaldwälder.
Wenig später folgt das Highlight des Wanderwegs, die Menzenschwander Wasserfälle.

Natürlich gibt es auf dem Weg auch ein Gasthaus. Im Cafe & Berg-Beizle "Zum Kuckuck" kann man sich für den Rest der Strecke stärken.

Alles in allem kann man auf der rund 4 stündigen Wanderung über freie Weideflächen und schöne Wälder herrliche Landschaften des Hochschwarzwaldes bewundern.

Vielen Dank an Vicky für die schönen Bilder
schwarzwaldhaus am wanderweg geissenpfad geniesserpfad am feldberg
wasserfall auf dem geissenpfad beim feldberg
wanderweg-geniesserpfad-geissenpfad am bachlauf